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Artikel "Altbau- oder Neubau-Wohnung?"

Jeder, der einen Umzug plant, stellt sich irgendwann die Frage: Altbau- oder Neubau- Wohnung? Vor allem Altbauten überzeugen häufig durch ihren unverwechselbaren Charme und wirken durch das besondere Flair überaus attraktiv. Allerdings spielt gerade das Alter der Immobilie häufig eine tragende Rolle und in Zeiten von immer weiter ansteigenden Energiekosten fällt vielen Menschen die Entscheidung für eine Altbau-Wohnung immer schwerer.

Ab wann handelt es sich um eine Altbau-Wohnung?

Heutzutage ist das Wort Altbau ein relativ weiter Begriff für Immobilien älteren Baujahrs. In der Regel spricht man allerdings von einem Altbau, wenn das Gebäude noch vor dem Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Selbstverständlich muss man bei einem Altbau dann auch damit rechnen, dass der technische Standard dem Baujahr entspricht und nicht auf dem neusten Stand ist.

Altbau-Wohnung = Energiefresser?

Auch wenn ein Neubau niemals an den besonderen Charme des Altbaus herankommt, sollte man bedenken, dass die hohen Decken und der nicht mehr zeitgemäße Standard des Gebäudes den Unterhalt für eine derartige Wohnung erhöhen. Zudem kann eine Altbau-Wohnung auch mit einem erheblichen Sanierungsaufwand verbunden sein, der nicht nur kostspielig, sondern auch zeitintensiv ist. Gerade, wer über den Kauf einer Altbau-Wohnung nachdenkt, sollte diese Kosten bei der Kaufüberlegung mit einbeziehen.

Bei vielen Altbau-Wohnungen ist nicht nur die Heizung veraltet, sondern auch die Wärmeisolation sowie die Fenster. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass diese Gebäude in einer Zeit erbaut wurden, in denen Umweltschutz und Energieeinsparung noch nicht thematisiert wurden. Bei der Sanierung einer Altbau-Immobilie müssen in erster Linie die Wasser- und Heizungsrohre erneuert, die Wärmedämmung modernisiert und eine neue Heizungsanlage eingebaut werden. So kann man nicht nur auf Dauer Energiekosten einsparen, sondern leistet auch einen sinnvollen Beitrag zum Umweltschutz. Zudem werden historische Gebäude weiter genutzt, anstatt Neubauten zu errichten. Oftmals werden die Käufer einer Altbau-Immobilie bei ihrem Vorhaben vom Staat unterstützt. Denn die Sanierung eines Altbaus wird durch Steuervorteile und Zuschüsse belohnt.

Neubau = Sicherheit?

Wer diesen Aufwand und die eventuell damit verbundenen Unannehmlichkeiten scheut, der sollte sich für eine Neubau-Wohnung entscheiden. Die Vorteile dieser Immobilie liegen ganz klar auf der Hand. Die verwendeten Baumaterialien entsprechen dem gegenwärtigen Standard, die Haustechnik ist auf dem neusten Stand und auch die Wärmedämmung entspricht den aktuellen Anforderungen. Doch auch im Neubau ist der Wohnungsinhaber nicht vor Mängeln geschützt. So kann eine unsachgemäße Wärmeisolation zu Feuchtigkeit und Schimmelbildung im Wohnraum führen und dadurch das gesamte Gebäude nachhaltig schädigen.