Immobilien-welt.net
Navigation
Startseite
Altbau- oder Neubau-Wohnung?
Bau- oder Immobilienfinanzierung
Baugeld
Baukredit
Behindertengerechtes Wohnen
Der Innenarchitekt
Der richtige Garten
Eigentumswohnung
Einbruchsicherheit
Einführung
Energiespargesetz
Energiesparhäuser – ein Schritt gegen die Klimaerwärmung
Fertighäuser
Flat Sharing
Hartz IV
Haus bauen oder kaufen?
Hausbau mit Architekt
Hausbaukosten
Haustiere
Hilfe vom Staat
Holzhäuser
Hypothek als Sicherheit
Immobilien als Wertanlage
Ist eine Fußboden-Heizung sinnvoll?
Kindgerechtes Wohnen
Land- oder Stadtleben?
Mieterinfos
Mietminderung
Selbstversorgendes Haus
Solaranlage
Spartipps für den Hausbau
Strom, Wasser, Heizkosten
Teilzeit-Wohnrecht
Time Sharing
Unterstützung vom Staat
Vermieterinfos
Versicherungen für Immobilien- und Hausbesitzer
WG für Studenten
Impressum

< Zurück

Artikel "Einführung"

Der Begriff Immobilie, manchmal spricht man auch von der Liegenschaft, bezeichnet ein Grundstück mit allen Gebäuden und sonstigen Dingen, die sich darauf befinden. Genauer gesagt ist die Immobilie ein unbewegliches Gut. Daher auch der lateinische Name „im-mobilis“, eine nicht bewegliche Sache.

Es bestehen genaue Regelungen für den Besitz von Grund und Boden bzw. das neuere Analogon des Wohnungseigentums, weshalb es auch als sichere Angelegenheit gilt. Die Einschätzung der Ertragsmäßigkeiten lassen sich bei Immobiliengeschäften allerdings weitaus schwerer realisieren.

Daher haben sich einige Berufszweige direkt auf Liegenschaften, Gebäude und den Immobilienmarkt spezialisiert. So gibt es zum Beispiel das Gebäudemanagement, die Immobilienmakler, Realitätenbüros, diverse Ziviltechniker und Geodäten, Immobilienfonds, Hypothekenbanken, die Versicherungen und selbstverständlich die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (www.bundesimmobilien.de).

Erwerb, Rechte und Kosten

Die Immobilien unterliegen aufgrund ihrer Unbeweglichkeit anderen gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich des Eigentumserwerbs, des Gebrauchs und weiteren Aspekten im Vergleich zu den beweglichen Gütern. Drei Vorgänge sind für den Kauf und die Eigentumsübertragung einer Immobilie erforderlich.

Zum Ersten ein notariell beurkundeter Kaufvertrag;

Zum Zweiten eine notariell beglaubigte Einigung hinsichtlich des Eigentumsübergangs, sprich die Auflassung sowie die Aufsandungserklärung in Österreich, nach dem Abstraktionsprinzip, also die Trennung vom Kaufvertrag und die Übereignung;

Zum Dritten muss die Eintragung des neuen Eigentümers der Immobilie in das Grundbuch erfolgen.

Wie bewegliche Sachen, so können auch Immobilien mit Rechten belastet sein. Bsonders die Grundpfandrechte, wie die Belehnbarkeit sowie verschiedenste Dienstbarkeiten, wie zum Beispiel Wegerechte, Regelungen zum Wasserrecht oder sonstige Servitute.

Regulär muss man für ein Grundstück eine Grundsteuer entrichten. Diese ist eine Gemeindesteuer, deren Höhe vom Einheitswert der Liegenschaften und vom Prozentsatz, dem so genannten Hebesatz abhängt. Für Grundstücke zu mildtätigen, öffentlich rechtlichen, wissenschaftlichen oder religiösen Zwecken gilt eine Ausnahme von der Steuerpflicht. Auch eine prozentuale Grunderwerbsteuer ist neben den Grundbuchsgebühren und weiteren Gebühren beim Erwerb der Immobilie zu entrichten.

Das Baurrecht

Basierend auf dem so genannten Baurecht ist es möglich auch auf fremdem Grund Bauwerke zu errichten. Mit der Nutzungsdauer betrieblicher Gebäude gut zu vereinbaren, ist das Baurrecht auf einen Zeitraum von 50 bis höchstens 99 Jahre begrenzt. Im südlichen Teil des deutschen Sprachraums wird für das, im Baurrecht errichtete Gebäude auch der Begriff „Luftkeusche“ verwendet. Dennoch können sie in Städten Ausmaße von ganzen Häuserblöcken annehmen.

Die Regelungen in Gebirgsländern

Je nach Bundesland oder Kanton gibt es in Gebirgsländern ganz spezielle Regelungen für den Schutz der alpinen Infrastruktur, der Bodenwirtschaft sowie zum Teil auch des Fremdenverkehrs. Sie betreffen den Grunderwerb, die Bewirtschaftung, die Minimalgröße des Grundstücks oder das Versorgungs- oder Erbrecht bei Bergbauern. Zwischen einzelnen Gemeinden in Nord- und Südtirol gibt es zudem das so genannte Weiderecht, die Allmende zur gemeinschaftlichen Nutzung und sonstige lokale Regelungen.