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Artikel "Flat Sharing"

Für den Hauptmieter

Zur Untervermietung einer Wohnung muss zunächst die Zustimmung des Vermieters eingeholt werden. Nachdem dann diverse Versicherungsfragen geklärt wurden kann der Vertrag aufgesetzt werden.

Solange die Wohnung dem eigentlichen Zweck der Nutzung nicht entfremdet wird und nicht überbelegt ist, kann der Vermieter einer Zustimmung zur Untervermietung nichts entgegen bringen. Sollte man beispielsweise aus beruflichen Gründen verreisen und will seine Wohnung nicht unbeaufsichtigt, die Blumen nicht verkümmern und die Fische nicht verhungern lassen, so kann man einen Untermieter hinzuziehen, der die Wohnung während der Abwesenheit des Hauptmieters betreut. Vorraussetzung ist allerdings, dass die Wohnung vom Betreuer nicht selbst genutzt wird. Eine Zeitspanne von 12 Monaten halten die Gerichte dabei für überschaubar. Bei vier Jahren wird die Erlaubnis zur Untervermietung meist nicht erteilt.

Die Hausratversicherung kommt auch während der Abwesenheit des Hauptmieters für Brand-, Sturm-, Leitungswasser- und Diebstahlschäden auf. Wenn allerdings der Untermieter während dieser Zeit einen Schaden verursacht, der unter seinen eigene Haftpflicht fällt, so kann es zu Komplikationen kommen. In diesem Falle zahlen die Versicherungen in der Regel nicht und der Verursacher des Schadens muss selbst dafür aufkommen. Wertvolle Gegenstände sollten daher gut aufbewahrt werden.

Obwohl auch mündliche Abmachungen juristisch gesehen Verträge sind, ist es doch empfehlenswert sich einen schriftlichen und notariell geprüften Vertrag inklusive aller Nebenabsprachen aufsetzen zu lassen.

Für den Untermieter

Als Untermieter ist der Hauptmieter der Vertragspartner und nicht dessen Vermieter. Dieser muss allerdings die Zustimmung für das Mitwohnverhältnis geben. Davon gehen die Zentralen aus. Sollte es nach dem Einzug zu Unstimmigkeiten kommen ist der Hauptmieter also der nächste Ansprechpartner. Man sollte sich ohnehin vor dem Einzug nach der Untermietererlaubnis erkundigen. So ist man später vor unangenehmen Begebenheiten geschützt.

Wer als rechtmäßiger Untermieter einen Schaden an der Wohnung verursacht kann dafür haftbar gemacht werden. In der Regel kommt allerdings die Haftpflichtversicherung dafür auf. Es sei denn es handelt sich um eine Leihgabe. Denn wenn die Einrichtung für die Zeit des Mietverhältnisses leihweise übergeben wird, fällt sie nicht mehr unter den Versicherungsschutz. Hierfür kommt der Verursacher selbst, meist durch Abzüge von der vorher hinterlegten Kaution, auf.

Schäden durch Leitungswasser, Feuer, Sturm oder Einbruchdiebstahl sind Fälle für die Hausratversicherung des Hauptmieters. Dennoch muss man auch als Untermieter eine Vorsorgefunktion einnehmen. Schließlich ist man über einen gewissen oder ungewissen Zeitraum ein Nutzer der Räumlichkeiten.

Der Mietvertrag sollte für einen befristeten Zeitraum aufgesetzt werden, weil man somit die Gewissheit hat, nicht vor der vereinbarten Frist aus der Wohnung ausziehen zu müssen. Der Hauptmieter ist somit an die Bedingung gebunden. Sollte man allerdings den genauen Zeitpunkt nicht wissen, so empfiehlt sich ein befristeter Vertrag mit der Option zur Verlängerung. Sämtliche Nebenvereinbarungen sollten im Vertrag erwähnt werden, weil sie später nur so nachweisbar sind. Ein wasserdichter Vertrag ist trotz allen Vertrauens unverzichtbar.

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