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Artikel "Hartz IV"

Jeder Arbeitsuchende hat Anspruch auf eine Grundsicherung durch das Arbeitslosengeld II oder auch Hartz IV genannt. Doch diese staatliche Absicherung beinhaltet nicht nur die Regelleistung, sondern auch angemessene Wohnungskosten sowie Heizkosten. Allerdings müssen dabei auch ein paar Punkte beachtet werden, denn nicht jede Wohnung wird vom Amt in voller Höhe übernommen. Ausschlaggebend hierfür ist unter anderem die Höhe der Miete sowie die Größe der Wohnung.

Angemessene Mietkosten und Größe der Wohnung

Die Übernahme der Mietkosten richtet sich in diesem Fall nicht nach einem festgelegten Pauschalbetrag, sondern in erster Linie nach der jeweiligen Region und den Gegebenheiten vor Ort. Als Grundlage für diese Berechnung zieht das Amt häufig die Mietobergrenzen des Wohngeldgesetzes heran. Zusätzlich werden für die Berechnung die marktüblichen Mieten der Region berücksichtigt. Wobei sich die Arge hierbei nicht an den Mietpreisen im untersten Bereich orientieren darf. Sollte aufgrund von Mietschulden zudem die Wohnungslosigkeit drohen, kann in Sonderfällen auch ein Darlehen für die Rückzahlung gewährt werden.

Neben den Kosten ist auch die Größe der Wohnung für die Übernahme der Miete entscheidend. Für eine Person gilt hierbei eine Wohnung von 45 Quadratmetern als angemessen, bei zwei Personen sind es hingegen 60 Quadratmeter und für jede weitere Person 15 Quadratmeter zusätzlich. Auch Kinder und Säuglinge gelten hierbei als Person.

Wohnung zu groß oder zu teuer?

Vor allem Menschen, die unerwartet in eine Notlage geraten, fürchten häufig, dass die Wohnung von der Arge als zu groß oder zu teuer eingestuft wird und sie dann zu einem Umzug gezwungen werden. Grundsätzlich muss kein Mieter umziehen, wenn die Wohnung, nicht den Richtlinien des Amtes entspricht. Allerdings erhält der Empfänger in diesem Fall dann nur die Kosten für den Wohnraum, die ihm anhand der örtlichen Berechnungsgrundlage auch zustehen. Die Differenz muss dann vom Mieter selbst getragen werden. Eine Ausnahme besteht nur, wenn der Mieter nachweisen kann, dass die Suche nach einer günstigeren Wohnung erfolglos oder ein Umzug nicht zumutbar wäre.

Hartz IV Empfänger nicht gerne gesehen?

Noch immer fürchten viele Vermieter, dass sie bei der Vermietung an einen Hartz IV Empfänger mit Mietausfällen zu rechnen haben. Gerade diese Vorurteile machen es den Menschen besonders schwer eine bewohnbare und schöne Wohnung zu finden. Häufig hilft hier nur das offene Gespräch mit dem zukünftigen Vermieter. Auf Wunsch kann die Miete von der Arge auch direkt an den Vermieter überwiesen werden. Dadurch ist das Ausfallrisiko für den Vermieter gering und der Mieter kann sich beruhigt zurücklehnen.