Immobilien-welt.net
Navigation
Startseite
Altbau- oder Neubau-Wohnung?
Bau- oder Immobilienfinanzierung
Baugeld
Baukredit
Behindertengerechtes Wohnen
Der Innenarchitekt
Der richtige Garten
Eigentumswohnung
Einbruchsicherheit
Einführung
Energiespargesetz
Energiesparhäuser – ein Schritt gegen die Klimaerwärmung
Fertighäuser
Flat Sharing
Hartz IV
Haus bauen oder kaufen?
Hausbau mit Architekt
Hausbaukosten
Haustiere
Hilfe vom Staat
Holzhäuser
Hypothek als Sicherheit
Immobilien als Wertanlage
Ist eine Fußboden-Heizung sinnvoll?
Kindgerechtes Wohnen
Land- oder Stadtleben?
Mieterinfos
Mietminderung
Selbstversorgendes Haus
Solaranlage
Spartipps für den Hausbau
Strom, Wasser, Heizkosten
Teilzeit-Wohnrecht
Time Sharing
Unterstützung vom Staat
Vermieterinfos
Versicherungen für Immobilien- und Hausbesitzer
WG für Studenten
Impressum

< Zurück

Artikel "Haus bauen oder kaufen?"

Es gibt vielerlei Gründe, nicht mehr von Mietobjekten abhängig sein zu wollen. Kommt dann noch der Wunsch oder gar die Notwendigkeit nach mehr Platz in den eigenen vier Wänden auf, beschließen viele, zum stolzen Besitzer eines netten Eigenheims werden zu wollen. Nun stellt sich jedoch die Frage, ob es sinnvoll ist, sich nach einem Haus umzusehen, welches den eigenen Vorstellungen meist nur mit Einschränkungen entspricht. Als Alternative deshalb ziehen viele den Bau eines neuen Hauses in Betracht.

Beim Hausbau sollten alle Aspekte im Vorfeld geprüft werden

Der große Vorteil an einem Neubau ist natürlich, dass dieses Haus ganz nach den persönlichen Wünschen der Bauherren konzipiert werden kann. Jeder Winkel kann genau geplant werden, sodass das Endresultat ganz den eigenen Vorstellungen vom eigenen Traumhaus entspricht. Auch in puncto Wohngegend sind Hausbauer flexibler und müssen weniger Kompromisse eingehen. Dafür ist das Bauen allerdings auch mit einem entsprechenden bürokratischen Aufwand verbunden, wie zum Beispiel mit der Beantragung einer Baugenehmigung. Im Gegenzug kann man als Bauherr den Bau mitverfolgen und Dokumentieren. Die Wahrscheinlichkeit, später böse Überraschungen in Form von Baumängeln entdecken zu müssen, kann so wesentlich verringert werden. Wer zudem handwerklich begabt ist und selbst mit anpacken kann, kann dadurch noch einmal bares Geld sparen. Beim Bau eines Hauses sind jedoch immer auch Komplikationen und die damit verbundenen Verzögerungen mit einzukalkulieren. Oftmals kann der geplante Einzugstermin nicht eingehalten werden. Es kommen zusätzliche Baukosten auf und auch das Halten der alten Wohnung muss unter Umständen noch über mehrere Monate hinweg nebenbei finanziert werden. Daher wird empfohlen, immer einen finanziellen Puffer mit einzurechnen.

Augen auf beim Hauskauf!

Wer diese Umwege vermeiden möchte, ist gut damit beraten, sich nach zum Verkauf stehenden Immobilien umzusehen. Allerdings sind hier, neben dem optischen Gefallen, auch der Modernisierungsbedarf sowie mögliche anfallende Renovierungen innerhalb der nächsten Jahre zu berücksichtigen. Auch hierfür müssen ausreichend finanzielle Mittel einkalkuliert werden. Zudem werden Gebrauchtimmobilien meist „unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung“ verkauft. das heißt: Wer einen Kaufvertrag vorschnell unterschreibt, hat bei später erkennbaren baulichen Mängeln das Nachsehen.

Grundsätzlich gilt also: Je exklusiver die Vorstellungen und je schwieriger diese zu verwirklichen sind, desto eher lohnt sich der Bau eines neuen Hauses. Die Kosten für das Kaufen eines günstigen, dafür aber stark renovierungsbedürftigen Hauses, werden oftmals unterschätzt und übersteigen im Endeffekt sogar nicht selten die Kosten eines Neubaus.