Immobilien-welt.net
Navigation
Startseite
Altbau- oder Neubau-Wohnung?
Bau- oder Immobilienfinanzierung
Baugeld
Baukredit
Behindertengerechtes Wohnen
Der Innenarchitekt
Der richtige Garten
Eigentumswohnung
Einbruchsicherheit
Einführung
Energiespargesetz
Energiesparhäuser – ein Schritt gegen die Klimaerwärmung
Fertighäuser
Flat Sharing
Hartz IV
Haus bauen oder kaufen?
Hausbau mit Architekt
Hausbaukosten
Haustiere
Hilfe vom Staat
Holzhäuser
Hypothek als Sicherheit
Immobilien als Wertanlage
Ist eine Fußboden-Heizung sinnvoll?
Kindgerechtes Wohnen
Land- oder Stadtleben?
Mieterinfos
Mietminderung
Selbstversorgendes Haus
Solaranlage
Spartipps für den Hausbau
Strom, Wasser, Heizkosten
Teilzeit-Wohnrecht
Time Sharing
Unterstützung vom Staat
Vermieterinfos
Versicherungen für Immobilien- und Hausbesitzer
WG für Studenten
Impressum

< Zurück

Artikel "Land- oder Stadtleben?"

Vor allem Familien mit Kindern entscheiden sich häufig gegen das Leben in der Stadt und ziehen aufs Land. Allerdings sollte man hierbei im Vorfeld ein paar Punkte beachten, damit alle Familienmitglieder das Landleben genießen können.

Landleben: lange Wege und wenig Möglichkeiten

Gerade für Kinder bietet das Leben auf dem Land viele Freiräume. In der umliegenden Natur können sie ungestört toben und die Welt auf spielerische Art entdecken – entfernt von Abgasen und Verkehrslärm. Zudem wird oftmals der Zusammenhalt der kleinen Gemeinden geschätzt, in denen Nachbarschaftshilfe und Unterstützung noch selbstverständlich sind. Dennoch ist das Landleben auch mit langen Wegen verbunden. Je nach Lage des Dorfes müssen die Bewohner unter Umständen täglich viele Kilometer zurücklegen, um zum Arbeitsplatz zu gelangen. Dazu kommt auch noch, dass Einkaufsmöglichkeiten, Arztpraxen und Freizeitmöglichkeiten in der ländlichen Gegend nur eingeschränkt vorhanden sind und die Bewohner auf den eigenen Pkw angewiesen sind.

Ein weiterer Minuspunkt ist zudem auch der Schulweg. Zwar findet man heutzutage auch auf dem Land Grundschulen und Kindergärten. Doch müssen die Kinder für die weiterführende Schule meist in die nächste Stadt fahren. Das bedeutet, dass die Kinder schon früh auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind und der Schulweg erheblich länger ausfällt als in der Stadt.

Stadtleben: wenig Natur und Verkehrslärm

Viele Stadtmenschen kommen heutzutage ohne eigenen Pkw aus. Die Verkehrsanbindung der öffentlichen Verkehrsmittel ist in der Stadt so gut ausgebaut, dass man jederzeit zur Arbeit fahren kann, ohne das eigene Fahrzeug nutzen zu müssen. Zudem befinden sich Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und Cafés oftmals in unmittelbarer Nähe. So vorteilhaft das Leben in der Stadt erscheint, so nachteilig kann es auch sein. Nicht nur der Verkehrslärm und die Abgase sind für viele Bewohner überaus störend, sondern auch der starke Autoverkehr. Dadurch müssen die Kinder schon früh lernen, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen und welche Dinge beim Überqueren der Straße zu beachten sind. Dies hat auch zur Folge, dass die Kinder häufig nur wenig Freiraum zum Spielen haben und Grünflächen nur in speziellen Parks und Anlagen zur Verfügung stehen.

Vor- und Nachteile miteinander vergleichen

Wer gerne aufs Land ziehen möchte, der sollte bereits vor dem Umzug die Nachteile des Landlebens beachten. Denn nicht immer überwiegen die Vorteile und im Laufe der Jahre fallen die Minuspunkte stärker ins Gewicht als die Pluspunkte. Alternativ dazu bietet sich auch die Möglichkeit, in den Vorort einer Großstadt zu ziehen und von den Vorteilen des Land- sowie des Stadtlebens profitieren zu können.