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Artikel "Selbstversorgendes Haus"

In den letzten Jahrzehnten sind die Strompreise immer wieder gestiegen, weshalb es langsam aber sicher immer sinnvoller erscheint, über ein selbstversorgendes Haus nachzudenken. Auch wenn es im Moment noch sehr wenige komplett autarke Häuser gibt, so ist dies von der Technik her natürlich dennoch ohne Weiteres möglich. Meist scheitert es aber am noch zu hohen Preis. Schaut man sich allerdings die Entwicklungen an, so kann davon ausgegangen werden, dass selbstversorgende Häuser in der Zukunft auch rentabel werden.

Passivhäuser zahlen sich aus

Im Moment gibt es bereits zahlreiche Passivhäuser. Das heißt, diese Häuser benötigen keine externe Heizung oder Kühlung. Die Gebäude sind so konzipiert, dass sie im Winter nicht geheizt werden müssen und auch im Sommer keine Klimaanlage benötigen. Dies geschieht durch eine intelligente Nutzung der Sonneneinstrahlung sowie der Abwärme von Personen und technischen Geräten. Angenehme Kühle im Sommer verschafft eine raffinierte Lüftung. Diese Passivhäuser sind auch im Schnitt gerade einmal 10 bis 15 Prozent teurer als ein herkömmliches Haus. Dadurch hat sich so ein Haus auch relativ schnell amortisiert.

Selbstversorgende Häuser befinden sich bereits in der Entwicklung

Zu einem komplett selbstversorgenden Haus gehört jedoch hinzu, dass der gesamte benötigte Strom auch selbst produziert wird. Wenn es ganz genau genommen wird, muss auch das Wasser, zum Beispiel aus Regenwasser, selbst gewonnen werden. Einen Prototyp hierfür haben bereits zwei Schweizer entwickelt. Sie haben ein "Zweiraum-Mobilhaus" in ihrer Diplomarbeit geschaffen, welches völlig autark ist. Auf dem Dach wird per Photovoltaikanlage der Strom gewonnen. Damit auch nachts Energie bereit steht, wird der Strom in großen Lithium-Polymer Akkus gespeichert. Trinkwasser wird mit Hilfe des Regenwassers gewonnen, welches durch eine Membran gefiltert und anschließend mit UV Licht desinfiziert wird.

Allerdings noch sehr teuer!

Relativ teuer ist im Moment aber noch die Energiespeicherung. Daher speisen die meisten Photovoltaik Besitzer ihren Strom auch in das örtliche Netz ein. Tagsüber wird zu viel für den Eigenbedarf produziert und nachts steht dann kein Strom mehr zur Verfügung. Die Energiespeicherung ist im Allgemeinen noch eines der größten Probleme für die Zukunft. Könnte man elektrische Energie gut speichern, wären wir auch schon lange mit dem Elektroauto unterwegs, denn den Elektromotor hatte man bereits lange vor dem Ottomotor erfunden. Nur konnte man damals wie heute die elektrische Energie nicht gut genug speichern.

Das selbstversorgende Haus wird also ein Thema für die Zukunft werden, wenn wir eine gute Technologie gefunden haben, wie sich die elektrische Energie ohne große Verluste langfristig speichern lässt. Helfen wird dabei sicherlich das Passivhaus, denn somit wird schon einmal keine Energie für das Heizen benötigt und es reichen kleinere Speichermedien aus. Weitere elektrische Energie kann dadurch gespart werden, das etwa mit Gas anstelle mit Strom gekocht wird. Das autarke Haus ist somit nur noch eine Frage der Zeit und wird in Zukunft ganz bestimmt kommen.