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Artikel "Time Sharing"

Beim Time Sharing ist es besonders wichtig einen seriösen Anbieter zu finden. Wer im Urlaub auf der Straße zu irgendwelchen Time Sharing-Veranstaltungen eingeladen wird, kann sich sicher sein, keinen seriösen Anbieter vor sich zu haben. Diese agieren nämlich nicht mit derartigen Methoden.

Man sollte nie etwas unterschreiben ohne genau zu wissen was man tut, sich nicht unter Zeitdruck versetzen und nicht von angeblich hohen und einmaligen Rabatten beeinflussen lassen.

Wer im Ausland dennoch einen Vertrag unterzeichnen will, sollte dies nur tun, wenn eine schriftliche Vereinbarung über die Geltung des deutschen Teilzeit-Wohnrechtgesetzes und Gerichtsstands durch den Verkäufer erfolgt. Anzahlungen sollten nicht geleistet werden.

Zur Kündigung

Wer die Geltung des deutschen Teilzeit-Wohnrechtgesetzes vereinbart hat, kann sich bei Problemen mit der Kündigung auf dieses berufen. Die Erklärung zum Rücktritt sollte an den Anbieter des Time-Sharing-Anbieters gesendet werden. Der Widerruf sollte sicherheitshalber als Einschreiben mit Rückschein versendet werden. Der Empfänger kann somit den Erhalt des Einschreibens nicht mehr abstreiten.

Sollte der Widerruf nicht rechtzeitig erfolgen oder vom Time-Sharing-Anbieter abgelehnt werden. So ist es empfehlenswert, rechtlichen Beistand zu konsultieren. Ein Anwalt kann in diesem Fallle nützliche Beratung geben oder als Verteidiger bei einem Gerichtsverfahren agieren.

Nachteile

Im Allgemeinen ist vom Time Sharing abzuraten. Buchungen in deutschen Reisebüros oder bei privaten Anbietern sind eine durchaus bessere Umsetzungsmöglichkeit des dafür vorgesehenen Geldes.

Normalerweise ist die Anmietung von Hotelzimmern oder Ferienwohnungen weitaus günstiger und das zu weitaus umfangreicheren Angeboten. Die freie Wahl steht dem Kunden so vor jedem Urlaub offen und er ist nicht auf Time-Sharing-Tauschbörsen angewiesen, die im Übrigen eine viel geringere Auswahl an Domizilen bieten können. Zudem versäumt man die diversen Sonderangebote nicht. Zudem besteht die Möglichkeit eine Ferienimmobilie käuflich zu erwerben. Dies hat natürlich seinen Preis und will gut überlegt sein. Man ist im Nachhinein aber der tatsächliche Eigentümer und kann sich so nach seine Vorstellungen und nahezu uneingeschränkt eine zweite Heimat aufbauen was beim Time Sharing so nie möglich ist. Es gibt zwar Modelle, die einen zum Miteigentümer der Ferienwohnung machen, man ist aber nie alleiniger Besitzer der Immobilie und muss dennoch mit etlichen anderen Leuten das Domizil teilen. So ist es kaum möglich die Wohnung nach dem eigenen Geschmack einzurichten.

Wer preisgünstig verreisen will, sollte sich nach Pauschalreisen erkundigen. Diese Angebote sind meist die Besten.

Auch wenn man beim Time Sharing auf einen seriösen Anbieter trifft, ist dieser dennoch nicht von den ursprünglichsten Nachteilen verschont. So ist für den Kunden immer ein zweifaches Risiko in finanzieller Hinsicht gegeben. Denn er muss den Kaufpreis im Vorraus bezahlen und hat keine rechtliche Gewissheit, dass die angebotenen Leistungen, ob teilweise oder komplett, im Nachhinein erbracht werden. Zudem gibt es alljährlich fällige Umlagen die für den Kunden ebenfalls ein unberechenbares Risiko darstellen. Auch die Lasten für eine angegriffene Attraktivität des Standortes der Immobilie liegen allein beim Kunden.

Wer seine Ferienwohnrechte weiterverkaufen will, hat hierfür kaum eine Chance. Weder gibt es einen privaten Markt der Einwandfrei funktioniert noch gibt es eine Börse für das Abschlagen der Immobilie.
Die Verträge sind in der Regel rechtlich gesehen sehr kompliziert aufgebaut, was ebenfalls für die Anmietung einer Ferienwohnung oder eines Hotelzimmers durch ein Reisebüro als Alternative spricht. Hier kommt sehr zum Vorteil das deutsche Reisevertragsrecht zum Einsatz.

Obwohl man an jährlichen Hauptversammlungen teilnehmen kann, hat man als Time Sharing-Kunde kaum einen Einfluss. Außerdem bleibt die Frage, ob sich der Aufwand wirklich lohnt.

Die komplizierte Rechtslage bei den Verträgen

Die Regelungen, die sich aus den Kaufverträgen ergeben sind selbst für Anwälte und Fachleute oft sehr schwer verständlich, besonders wenn das ausländische Recht zum Einsatz kommt. Der Kunde ist hier einem großen Nachteil ausgesetzt, weil er in solchen Fällen kaum die Übersicht über seine Rechte behält und im Grunde nicht genau weis, was er unterschreibt.

Von Briefkastenfirmen wird ganz besonders abgeraten. Dabei handelt es sich meistens um Anbieter, die sich in einem Steuerparadies verstecken. Dies gilt nicht nur für den Bereich des Time Sharings, sonder im Allgemeinen.

Auch das deutsche Teilzeit-Wohnrecht macht das Time Sharing noch nicht zu einem empfehlenswerten Geschäft. Es hilft lediglich im rechtlichen Kampf gegen unseriöse Anbieter. Wer einem solchen Anbieter in die Falle gegangen ist, sollte schnellstmöglich alle Schecks sperren lassen, die er ausgestellt hat. Gezahltes Geld das im Ausland verschwunden ist kann meistens abgeschrieben werden. Hierzu empfiehlt sich eine fachkundige Beratung der DSA.




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